Wie es im Lexikon steht |
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Astigmatismus: lat. Punktlosigkeit; ist eine
meist angeborene unregelmäßige Krümmung der Hornhaut. Der Astigmatismus
bewirkt, dass Punkte und Kreise nicht kreisrund, sondern oval gesehen
werden. Astigmatismus wird mit einer zylindrisch geschliffenen Linse
ausgeglichen.
Blende: ist eine Vorrichtung, mit der man
den Lichtdurchlass eines Objektivs bei einer Kamera regeln kann. Die
Abstufung der Blende ist so gewählt, dass der nächste Wert eine
Halbierung bzw. Verdoppelung der Lichtmenge bedeutet. Die Blende ist eine
Verhältniszahl, deren Wert angibt, wie oft der vordere wirksame
Linsendurchmesser in der Brennweite enthalten ist. diffus: lat zerstreut, eine Fachsaudruck in der Optik für unregelmäßigen Verlauf der Lichtstrahlen. divergent: lat. auseinandergehend; Fachausdruck in der Optik für auseinander laufende Lichtstrahlen. Elektronenmikroskop: hat keine optischen, sondern elektromagnetische Linsen. Dadurch können auch Objekte erfasst werden, die mit Lichtmikroskopen nicht mehr gesehen werden können. Film: eine durchsichtige Trägerschicht aus Kunststoff, auf die eine Emulsion aus Gelatine und lichtempfindlichen Silbersalzen aufgebacht is. Man kann zwischen verschiedenen Empfindlichkeiten wählen. Normaler Film hat eine Empfindlichkeit von 100 ASA. Grenzwinkel: ist jener Einfallswinkel, bei
dem Totalreflexion eintritt, wenn Lichtstrahlen von einem optisch
dichteren Medium in ein optisch dünneres Medium übertreten. die
Grenzfläche zum dünneren Medium wird zum Spiegel. Taucher können daher
nicht schräg nach oben aus dem Wasser blicken. infrarot: schließt an den sichtbaren Bereich im elektromagnetischen Spektrum an, ist besser bekannt als Wärmestrahlung. Der Mensch besitzt Rezeptoren (Empfänger) für Wärmestrahlen, es sind die wärmeempfindlichen Hautzellen. Kondensor: eine oder mehrere Beleuchtungslinsen, die das Licht der Projektorlampe gebündelt durch das Diapositiv im optischen Mittelpunkt des Projektionsobjektivs sammelt. So wird sichergestellt, dass möglichst viel Licht der Lampe auf die Leinwand fällt. konkav: lat gekrümmt; Fachausdruck in der
Optik für nach innen gewölbte Spiegel- oder Linsenflächen. |
konvergent: lat. hineingehend; konvergente
Lichtstrahlen vereinigen sich in einem Brennpunkt. Konvergenz ist die
Fähigkeit, beide Augen auf einen Punkt zu richten, sodass man nur eine
Bild sieht.
konvex: lat. erhaben; Fachausdruck in der
Optik für nach außen gewölbte Spiegel- oder Linsenflächen. Luftlinse: entsteht, wenn z.B. im Wasser Luftblasen eingeschlossen sind. Die Luftlinse hat zwar die Form einer Sammellinse, jedoch die Wirkung einer Zerstreuungslinse, weil die optischen Dichteverhältnisse genau verkehrt sind. Objektiv: ist eine Kombination von mehr oder weniger vielen Linsen. Objektive haben die Wirkung einer Sammellinse. Das Kombinieren ist notwendig, um Linsenfehler, wie den Fotofehler zu beseitigen.
Optische Achse: ist jene gedachte Linie, die durch den Krümmungsmittelpunkt der zum Spiegel oder zur Linse gehörenden Kugel geht. Die optische Achse benötigt man bei der Konstruktion von Spiegel- und Linsenbildern. Parabolspiegel: ist ein Sammelspiegel in der Form eines Paraboloids. Ein Paraboloid entsteht, wenn eine Parabel um ihre Achse rotiert. Scheinwerferreflektoren und Parabolantennen sind Parabolspiegel. Spektrum: ist ein Sammelbegriff für alle elektromagnetische Wellen. ultraviolett: ist jener unsichtbare Bereich, der an das sichtbare Violett anschließt. Das Sonnenlicht enthält große UV- Anteile, die jedoch unter anderem von der Ozonschicht der Erde stark gefiltert werden. Die UV- Strahlung kann Hautkrebs auslösen. Es ist daher wicht, die Haut vor zu starker UV- Strahlung zu schützen. Verschluss: ist eine Vorrichtung, die jeder Fotoapparat benötigt, um die Belichtungszeit zu regeln. Das Verändern der Verschlusszeit um eine Stufe bewirkt ein Halbieren bzw. Verdoppeln der Belichtungszeit
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